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Lang dauert ihr Kampf

Polen zur Zeit der kommunistischen Herrschaft. Mit ihren 1,56 m ist sie zwar klein, doch niemand sollte Agnieszkas resolute Persönlichkeit unterschätzen. Ganz unten hat sie angefangen: Als Kriegswaise aufgewachsen, führt sie ein bescheidenes Leben, doch mit einem untrüglichen Sinn für Gerechtigkeit ausgestattet, stellt sie sich der Unwahrheit und dem lebensgefährlichen Schlendrian entgegen.

Sie schuftet in Tag- und Nachtschichten bis zum Umfallen und gilt im Betrieb als Vorzeigearbeiterin, wenn auch zunehmend als eine unbequeme. Jahrelang denkt Agnieszka vollkommen unpolitisch, ihr ein und alles ist ihr Sohn Krystian, den sie allein großzieht. Daher kennt sie nur eine Sorge: wie sie endlich mehr Zeit mit ihm verbringen kann. Sie arbeitet sich in der Danziger Lenin-Werft ganz nach oben: Als Kranführerin kann sie in geregelten Tagschichten ihr Geld verdienen und muss nicht mehr im Akkord arbeiten. Doch als Agnieszka Zeugin eines Unglücks mit 21 Toten wird, eindeutig verursacht durch katastrophale Arbeitsbedingungen auf der Werft, ist ihr Widerspruchsgeist geweckt.

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